[Spielbericht] BIOHAZARD – Neue Freunde

Rollenspiel

„Es gab Tote, aber Hope konnte neue Freundschaften schließen. Währenddessen droht eine neue Gefahr.“

Captain Mara Stone, die mit ihren Truppen zur Rettung kam und die von der Armee eroberte Siedlung HOPE befreite, stellt sich als Militärangehörige des Kalifornischen Freistaats vor, damit betraut potentielle Versorgungsorte zu begutachten und Kontakt zu anderen Überlebendengruppen aufzubauen.
Ihre Leute helfen bei der medizinischen Versorgung der Verwundeten. Auch eine Funkverbindung zum Krankenhaus kann aufgebaut werden – die Zivilist:innen der Siedlung sind dort sicher angekommen und können zurückkehren.

Insgesamt wurden 40-50 Soldat:innen der US Army gefangengenommen. Auch sie werden versorgt, und im Anschluss befragt. Dabei wird ihnen gegenüber betont, dass man ihnen nichts tun wolle.

Mara und Jayden nutzen die Gelegenheit sich zu unterhalten, abseits aller anderen. Nach der Bombardierung der Stadt ist sie im Umland überfallen worden, war in Gefangenschaft geraten. Dort erging es ist schlecht, bis sie sich befreien konnte und ihre Peiniger dabei im Schlaf tötete. Wenig später rettete sie einen Fremden vor Infizierten, und schloss sich mit ihm zusammen. Gemeinsam trafen sie auf die Kalifornische Armee, der sie beitraten – dadurch war auch ihr Kind sehr viel sicherer. Jayden ist perplex. Kind?! Sie grinst, beglückwünscht ihn zu seinem Sohn, der nach ihm Jayden benannt ist. Jayden ist überrascht und überglücklich. Das Baby ist beim Stützpunkt. Er freut sich, den Kleinen bald zum ersten Mal zu sehen!
Einige Späher der Kalifornischen Armee auf Motorrädern kommen ins Camp. Sie sehen in ihren zusammengestückelten Kleidern und mit ihren martialischen Waffen schon eher wie Raider aus. Es sind vier Typen. Ihr Anführer ist der Fremde, den Captain Stone gerettet hat und mit dem sie der Truppe beitrat; sie sind gute Freunde.  
Chayo traut ihren Augen kaum. Es ist „El Mal“, ihr alter Kumpel und Mentor Miguel. Ebenfalls einer von Los Zetas, und deutlich schlimmer als sie je war. Ein früherer Elitesoldat, der desertierte und lieber fürs Kartell arbeitete. Hatte damals ein gewisses Potenzial in Chayo erkannt und sich dafür eingesetzt, dass sie eine Chance bekommen sollte, anstatt in die Prostitution gezwungen zu werden. Bildete sie regelrecht aus, förderte ihr Talent.

Er hat sich nach dem Ausbruch mit einigen Freunden rumgetrieben, war in Schwierigkeiten geraten und Mara Stone hatte ihm den Arsch gerettet. Chayo ist amüsiert – sonst lässt Miguel sich von Frauen selten was sagen, aber vor Captain Stone hat er tiefen Respekt.
 Sie freuen sich über die Begegnung, auch wenn sie nicht viel Zeit zum Reden haben, ehe er mit den Spähern wieder ausrückt. Sie suchen nach Vermissten, unter anderem Amberly.

Einige der Army Gefangenen äußern den Wunsch, beizutreten. Sie waren mit ihren Befehlen nicht einverstanden, einer war unter Zwang bei einer eroberten Siedlung in der Nähe des Oroville Staudamms rekrutiert worden. Die Zivilist:innen dieser Siedlung seien vom Militär weggebracht worden; darunter auch ein alter Bekannter von Jayden, wie sich herausstellt.
Die beitrittswilligen Soldaten werden in Hope aufgenommen.
Die anderen Gefangenen werden dem Kalifornischen Freistaat übergeben – sie kümmern sich um die Versorgung, da Hope gar nicht genug Lebensmittel hätte, um so viele Gefangene durchzufüttern. Und eine Ermordung der Gefangenen kommt nicht in Frage.
Captain Stone macht Hope ein Angebot:
Ein Bündnis oder  ein Beitritt zum Kalifornischen Freistaat.
Für den Beitritt gelten folgende Bedingungen:
Mitglieder der Siedlung können der Armee beitreten.
Die Siedlung kann per Funk um Ressourcen bitten, muss aber gleichsam die vorhandenen Ressourcen bei Anfragen ebenfalls teilen.
Trupps der Armee des Kalifornischen Freistaats muss geholfen werden, wenn sie Unterstützung brauchen. Die Siedlung benötigt demokratisch gewählte Anführer.

In der Siedlung wird das Thema stark diskutiert und besprochen, die meisten sind dafür.

Captain Stone erzählt derweil der Gruppe, wo ihr neu aufgebauter Stützpunkt in der Region ist. Er ist bei einem alten Flughafen bei Cloverdale.
Jayden möchte dorthin ziehen, allein schon seines Sohnes wegen. Er begleitet Mara dorthin, und Chayo und Beth lassen es sich ebenfalls nicht nehmen, sich den Stützpunkt anzusehen. Er ist gut befestigt, und es gibt Koppeln für Pferde. Der Freistaat habe mehrere Pferdezuchten.

Der große Moment: Jayden lernt seinen Sohn, Jayden Junior kennen. Er ist überglücklich, und möchte tatsächlich in Cloverdale bleiben. Mit dem Motorrad kann er ja schnell bei Hope sein, sollte etwas los sein.


Einige Sanitäter und ein Arzt werden freundlicherweise von Captain Stone abgestellt um Hope zu unterstützen.

Dann geht es ans Eingemachte:
Es wird eine grobe Verfassung für Hope erarbeitet, in Absprache mit den Leuten vom Freistaat.
Der Rat soll künftig 5 Mitglieder haben.

Viele Mitglieder der Siedlung stellen sich auf. Unter anderem Ezekiel Miller, der Priester mit der dubiosen Vergangenheit, Kate, Beth, Jayden, die Tänzerin Melody Bates, und einige andere. Chayo möchte sich nicht aufstellen, wollte ja von dem ganzen Ratskram eigentlich nichts mehr wissen. Sie wird trotzdem auf die Liste gesetzt.

In gleicher und geheimer Wahl, inkl. Stichwahl, wird der neue Rat von Hope gewählt.
Er besteht aus: Jayden, Kate, Beth, Melody und Chayo.

Zusätzlich stimmt die Bevölkerung über die künftige Verbindung zum Kalifornischen Freistaat ab. Hope tritt diesem mit überschwänglicher Mehrheit bei.


Die erste offizielle Entscheidung des Rats ist: Hope wird erweitert. Da um die Kaserne herum durch den Angriff des Militärs und das Feuer viele Schäden sind, und auch viele der Zelte zerstört wurden, soll die ganz nah gelegene Feriensiedlung Blue Lakes, direkt am Wasser, besiedelt werden. Die Überlebenden sind sehr froh – richtige Häuschen, das wäre was. In den nächsten Tagen sollen sie erst mal auf Vordermann gebracht werden, und danach auf die Leute verteilt werden.
Es gibt teilweise noch Strom, anscheinend sind die Leitungen vom Oroville Staudamm noch intakt, und der Damm, bei dem nach Aussage der Army Gefangenen ein großer Armeestützpunkt ist, wird noch zur Stromerzeugung genutzt.

Kate geht zu Chayo, Sie hält ein Schild in der Hand, auf dem „Kate & Chayo“ steht. Damit es nicht gefühlsduselig wirkt, sagt sie auf ihre gewohnt charmante Art: „Hier. Hab ich im Müll gefunden.“
Ein für sie erstaunlich netter Weg zu sagen, dass man sich ein Häuschen teilen kann. Chayo ist gerührt, sie dachte sie würde in der Kaserne wohnen bleiben. Schön dass sie es doch in eins der Ferienhäuschen schafft!

Derweil ist Jayden bei Mara und hört ein Gespräch zwischen einem ihrer Sergeants und ihr mit. Ein Vorauskommando (10 Personen + Pferde) im Norden wird vermisst. Sie waren unterwegs zum Crater Lake, seit Redding gibt es keinen Funkkontakt mehr.
Mara sucht Freiwillige, die mit ihr kommen nach dem Trupp suchen. einige ihrer Leute melden sich. Zusätzlich meldet Jayden auch die Gruppe an.

Sie brechen mit Motorrädern nach Redding auf. Der Weg ist mit den Bikes gut passierbar, sie kommen recht gut durch. Es gibt überraschenderweise keine anderen, sichtbaren Camps in diese Richtung. In einem kleinen Souvenirshop an der Straße rasten sie einige Stunden. Chayo kramt in den Sachen dort herum und nimmt einige Postkarten und eine Schneekugel für Kate mit.
Nach Fortsetzung der Reise erreicht das Team Redding. Sie spähen mit Ferngläsern von außerhalb – Tausende von Infizierten. In den Außengebieten der Stadt findet Beth frische Kampfspuren. Wahrscheinlich von dem Trupp. Man kann stellenweise noch aktuelle, von den alten Spuren unterscheidbare Motorradreifenabdrücke erkennen. Sie führen nach Norden. Dem am wahrscheinlichsten von der Truppe genutzten Weg und den wenigen Spuren folgend, erreihen sie schließlich ein umgestürztes Motorrad und eine verbrannte Leiche. Und Unmengen an toten Infizierten. Dann zwei weitere Motorräder, erneut Leichen.  Captain Stone bestätigt: Das waren ihre Leute. Die Spuren führen bis nach Klamath Falls und Crater Lake.
Südlich vom Crater Lake werden vier Leichen gefunden – es gab ein Feuergefecht, ist nur etwa einen Tag her. Die Toten wurden erschossen.
Die verbliebenen Spuren führen durch einen Tunnel in den Bergen und nach Portland.
Außerhalb der Stadt findet sich ein weiterer Leichnam. Er ist erst wenige Stunden tot, hat sich nach einem Biss erschossen. Er hat einen Fotoapparat mit Bildern dabei – Infizierte von Horizont zu Horizont, ein riesiger Schwarm. Den Bildern nach war das nördlich von Portland. Anscheinend hatte er es bis dahin geschafft, die Bilder gemacht und sich dann durch die Stadt gekämpft, nur um dann südlich der Stadt infiziert zu werden.
Laut der Daten auf dem militärischen Laptop sind in der Region zwei riesige Schwärme mit Millionen von Freaks. Und anscheinend haben sie sich hier, bei Portland, zusammengerottet.

Die Gruppe will ein wenig mehr erkunden. Es gab anscheinend Überlebende in Portland, die den frischen Leichen zufolge erst vor sehr kurzer Zeit von dem Schwarm überrannt wurden. Es gab heftige Kämpfe.  Angesichts der vielen Freaks die durch die Motorradgeräusche auf die Gruppe aufmerksam werden, ziehen sie sich zurück.
Sie reisen auf direktem Weg nach Hope. Ihr Trip dauerte insgesamt sechs Tage.

In Hope werden sie von Kate und Melody empfangen, die scherzen „Mist, sie leben ja noch. Können wir doch nicht die Macht an uns reißen.“
In Hope hat sich viel verändert, es gibt Generatoren und Duschen und heißes Wasser – ein wahrgewordener Traum! Kate hat sich ein kleines Häuschen direkt am Wasser mit Angelsteg, Garten und weißem Gartenzaun gesichert. Das gemeinsame Türschild ist schon angebracht, und Chayo kann sich ein Zimmer einrichten.  Auch Beth und Jayden sichern sich Häuschen, Jayden möchte zwischen dem Militärstützpunkt und Hope pendeln.

Zu Chayos Erstaunen ist zentral in Blue Lakes ein kleiner Schrein für Santa Muerte errichtet worden. Der Priester Ezekiel hat dies getan. Chayo hat bei ihm ein merkwürdiges Gefühl, ist aber froh, bei ihm beichten zu können. Er verurteilt sie nie, und hat erstaunlich viel Verständnis, auch bei ihrem Sündenregister. Er wirkt manchmal fast schon zu flappsig und verständnisvoll.
Kein Wunder – er war ein Sicario des Sinaloa Kartells, und hatte sich für einen Auftrag als Priester ausgegeben, als es zu dem fatalen Ausbruch kam. Er beschloss, dass er als Shotgun tragender Priester wahrscheinlich besser aufgenommen wird, als er das als Kartellkiller würde. Vernünftig, auch wenn es ihn amüsiert, dass Chayo davon immer noch nichts weiß.

Späher haben Amberlys Rucksack westlich vom Indian Valley Reservoir gefunden. Anscheinend hat die Armee noch mehr Leute entführt – doch zu welchem Zweck? Beth hat ziemlich Sorge, sie weiß, dass Amberly ein Druckmittel ist und ihre Vorgesetzte dies einsetzen wird.

In einer der nächsten Nächte kommt es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall. Es ertönen Schreie aus Richtung der Krankenstation. Ein Mann aus der Siedlung, ein reicher Schnösel, steht vor der Krankenstation und zerfetzt mit übermenschlicher Stärke einen Sanitäter. Aus der Station strömen Infizierte. Es kommt zum Kampf, vor allem der vormalige Schnösel ist unnatürlich verändert. Seiner Kraft hat die Gruppe wenig entgegenzusetzen. Er streckt Beth mit einem einzigen Hieb nieder und schmettert sie durch Chayos Gartenzaun. Dann wendet er sich der ehemaligen Sicaria zu, die ihn mit Sturmgewehrsalven beschießt, aber letztlich auch sie schwer verwundet. Jayden gelingt es, die Ablenkung des Wesens nutzen, den mutierten Mann zu töten. Der Körper zuckt noch, wird aber von mehreren Salven zerlegt. Die Miliz hat derweil die anderen Infizierten erledigt.
Eine Autopsie am nächsten Tag zeigt, dass der Mutierte komplett mit organischem Schleim gefüllt war, seine Organe hatten sich weitgehend verflüssigt. Tags zuvor hatte er über Bauch- und Kopfschmerzen geklagt, daher war er in medizinischer Behandlung.

In letzter Zeit gab es noch jemanden, der über Bauchschmerzen geklagt hatte. Die Gruppe möchte ihn zur Sicherheit einer medizinischen Untersuchung unterziehen, er öffnet allerdings nicht. Nachbarn sagen, er sei vor zwei Tagen zuletzt gesehen worden. Das Haus ist dunkel, die Fenster sind von der Innenseite aus beschlagen. Chayo bricht die Tür auf. Ein ekelhafter Anblick! Das gesamte Haus ist von organisch-fleischigen Tentakeln gefüllt.
Kurzentschlossen wird das Haus mit genug Benzin getränkt und abgefackelt. Kein Risiko eingehen!

Es finden sich Hinweise, dass die beiden Männer abgelaufene Konserven gegessen haben, die in der Kaserne gefunden worden waren. Alles was von diesen Dosen übrig ist, wird vernichtet.

Captain Stone beruft eine dringende Sondersitzung des Rats ein.
Sie haben Kartenmaterial gesichtet, und die Informationen aus Portland verarbeitet.
Es muss dringend ein Plan geschmiedet werden – denn die Horde marschiert nach Süden und wächst!


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